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Auf ein Bier mit… Death by Dissonance

Bier mit Death by Dissonance

Death by Dissonance feierten letzte Woche das Release ihres Songs “Same Hell Again” und bieten uns musikalisch etwas Neuartiges! Die Single lässt sich, wie wir es bei den Ludwigsburgern gewohnt sind, nicht so einfach in eine Schublade stecken, aber ist wohl am ehesten im Death Metal-Bereich anzusiedeln. Das Ganze gibt es mit einem Gast-Part von Das Kind, was den Song nochmal besonderer werden lässt.

Death by Dissonance - Same Hell Again Artwork

Im Gespräch lassen sie uns daran teilhaben, wie sich die Zusammenarbeit mit Das Kind gestaltet hat und durch welche musikalischen Einflüsse ihr Sound so einzigartig geworden ist. Eine Band auf dem Vormarsch, unterstützt von der Wacken Foundation, welche sich durch gesellschaftskritische Texte und einen wütend rohen, aber dennoch bestens produzierten Sound auszeichnet. Wir treffen Death by Dissonance auf ein Bier…

Irgendwo zwischen Death- und Metalcore, Death Metal und Black Metal. Der Einfachheit halber bezeichnen wir unsere Musik meist als Modern Death Metal. Einflüsse gehen dabei von Bands wie Der Weg einer Freiheit, Suicide Silence, Carnifex und Anaal Nathrakh bis hin zu Jazz und klassischer Musik. 

Sehr vielschichtig, jeder von uns hat da auch seine eigenen Hörgewohnheiten. Neben Metalbands wie Korn, Chelsea Grin, Igorr oder Anaal Nathrakh auch viel elektronische Musik aus dem Techno-Bereich oder Künstler wie Zugezogen Maskulin oder Audio88.

Unsere Freunde von Unredd haben mit Second Self ein hammer Album veröffentlicht. Außerdem Menetekel von Super Satan!

Bis auf das Kind-feature kaum, ein paar mehr traditionelle Metalelemente sind vorhanden. Das Grundgerüst des Songs ist auch schon ein paar Jahre alt, natürlich haben wir ihn etwas zeitgemäßer überarbeitet.

Lucas (Das Kind) ist ein guter Freund von uns und tatsächlich entstand das ganze mehr oder weniger aus Zufall. Wir waren zu der Zeit gerade im Studio an der Arbeit für unser Album EPITAPH und hatten noch das Gerüst von Same Hell Again rumliegen. Da uns Lucas spontan besuchte, hatten wir die Idee, dass er darauf doch auch einen Part schreiben könnte. Den haben wir dann auch gleich vor Ort aufgenommen. Wir würden nicht sagen, dass sich das genremäßig schwieriger gestaltet hat. Das wichtige ist, dass man auf einer Wellenlänge ist.

Vermutlich scheiden sich da unsere Geister, bzw lässt sich das nicht einfach festmachen. Das ganze Album ist uns sehr wichtig, weil es noch die Gitarrenspuren unseres verstorbenen Gitarristen Nicolai enthält. Demons oder Haunted sind dabei sehr gefühlsintensive Tracks.

Da gab es so einige! Zwei Highlights wären wohl einmal unsere Disqualifikation beim SPH Bandcontest, weil sich unserer Gitarrist spontan nackt ausgezogen hat. Und dann eine Show in Weimar, die mit einem total heftigen Moshpit auch ziemlich eskalierte. Das reichte von Leuten, die in unser Drumset flogen bis hin zu Blutlachen vor der Bühne.

Gerade lässt sich das ja nicht so genau sagen, was stattfinden kann und was wegen Corona nicht zugelassen oder abgesagt wird. In Planung sind allerdings Konzerte in unserer Homebase Ludwigsburg, Ditzingen, Berlin und Kiel. 

Mit Where Eternity Ends würden wir gerne mal wieder ne Runde Flunky Ball zocken!